Rope-a-Dope - UFC/MMA
In der UFC ist der Rope-a-Dope eine äußerst risikobehaftete Strategie, inspiriert von der berühmten Taktik von Muhammad Ali. Der Kämpfer lässt den Gegner seine Schläge ausführen, während er sich mit hoher Deckung, Kopfbewegungen und kontrollierter Absorption verteidigt. Das Ziel ist es, den Gegner zu ermüden, der Energie verbraucht, während er schlägt, um dann zurückzuschlagen, wenn dieser erschöpft ist. Es ist eine Strategie, die eine außergewöhnliche Mentalität, ein robustes Kinn und eine hervorragende Fähigkeit erfordert, den Kampf zu lesen.
Rope-a-Dope
Derrick Lewis hat in mehreren Kämpfen eine Form des Rope-a-Dope eingesetzt, indem er in den ersten Runden Schläge einsteckte, um dann mit seiner verheerenden KO-Power zu explodieren, wenn der Gegner ermüdet war. Sein Comeback gegen Alexander Volkov bei UFC 229, mit einem KO in der letzten Minute nach drei Runden, in denen er unterlegen war, ist ein perfektes Beispiel.
Rope-a-Dope & Gas Out
Der Gas Out ist das, was der Rope-a-Dope beim Gegner hervorrufen möchte. Wenn ein Kämpfer 'gasaus' ist, hat er seine Energie erschöpft und kann nicht mehr effektiv kämpfen. Der Rope-a-Dope ist darauf ausgelegt, diesen Prozess beim Gegner zu beschleunigen. Gas Out.
FAQ - Rope-a-Dope
Funktioniert der Rope-a-Dope in der UFC wie im Boxen?
Es ist in der UFC viel riskanter, da es in den MMA mehr Möglichkeiten gibt, Schaden zuzufügen: Ellenbogen, Knie und Ground and Pound. Die Seile im Boxring bieten auch eine physische Unterstützung, die der Käfig der UFC nur teilweise repliziert.
Welche Kämpfer haben den Rope-a-Dope in der UFC verwendet?
Anderson Silva war bekannt dafür, die Deckung zu senken und Gegner einzuladen, anzugreifen. Diese Taktik hat ihm jedoch gegen Chris Weidman teuer zu stehen gekommen, der ihn KO schlug, während Silva provozierte.





